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Segundo monasterio de la Visitación de Santa María

Segundo monasterio de la Visitación de Santa María Chamberí

Segundo monasterio de la Visitación de Santa María

Der Zweite Kloster der Visitación, oder Segundo monasterio de la Visitación de Santa María, ist ein verborgenes Kleinod im Herzen von Madrid, das eine ruhige Zuflucht vor dem geschäftigen Treiben der Stadt bietet. Es befindet sich in der historischen Calle de San Bernardo und ist ein Zeugnis des reichen religiösen und architektonischen Erbes der Stadt.

Die Historische Reise des Klosters

Die Geschichte des Zweiten Klosters der Visitación beginnt im Jahr 1792, als María Luisa Centurión y Velasco, die Marquise von Villena und Estepa, die Erlaubnis einholte, ein Kloster für die Visitación-Nonnen und eine Schule zu Ehren des heiligen Franz von Sales zu gründen. Diese Unternehmung war nicht ohne Schwierigkeiten, da der Erzbischof von Toledo neue Klostergründungen in Madrid untersagt hatte. Doch die Entschlossenheit der Marquise und das Versprechen von Bildungsangeboten für die angesehenen Familien der Stadt führten schließlich zur Genehmigung.

Der ausgewählte Standort war ein Grundstück in der Calle de San Bernardo, das zuvor den Besitzungen von Ángel de Carvajal Zúñiga y Lancaster, dem Herzog von Abrantes und Linares, gehörte. Die Marquise erwarb diese Grundstücke und am 18. November 1793 zog die Gemeinschaft in die renovierten Häuser ein. Besonders bemerkenswert war der Bau einer Kirche, um den Bedürfnissen der abgeschlossenen Gemeinschaft gerecht zu werden, wobei Manuel Bradi, ein erfahrener Baumeister, das Projekt leitete. Sein architektonisches Können zeigt sich in der neoklassizistischen Gestaltung der Kirchenfassade, die ein Highlight des Klosters bleibt.

Architektonische Höhepunkte

Das Zweite Kloster der Visitación beeindruckt mit einer neoklassizistischen Fassade, die durch Einfachheit und Harmonie besticht. Die Außenansicht der Kirche ist durch eine rechteckige Struktur gekennzeichnet, die in drei Abschnitte unterteilt ist und von vier robusten toskanischen Pilastern aus Granit eingerahmt wird. Diese tragen ein markantes Gebälk, das der Fassade eine dynamische Qualität verleiht. Gekrönt wird die Struktur von einem großen dreieckigen Giebel, der mit einem Steinkreuz versehen ist, was einen imposanten, aber einladenden Eingang schafft.

Im zentralen Teil der Fassade befindet sich ein Eingang mit einem halbrunden Giebel, über dem ein Relief von Julián San Martín angebracht ist, das den heiligen Franz von Sales zeigt, wie er die Konstitutionen der heiligen Jeanne de Chantal überreicht. Diese künstlerische Note verleiht dem Gebäude eine historische und religiöse Bedeutung.

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Das Kloster Erkunden

Besucher, die das Kloster betreten, werden von einer einschiffigen Kirche mit einer Reihe von fünf Joche begrüßt, von denen das breiteste die Hauptkapelle beherbergt. Das Innere ist mit einem Tonnengewölbe ausgestattet, das von ionischen Pilastern mit dekorativen Girlanden und einem ausgeprägten Gebälk getragen wird. Der Hauptaltar ist ein Meisterwerk aus Marmor und Holz, das mit einem großen Gemälde beeindruckt. Dieser Bereich ist subtil erhöht und durch ein Gusseisengeländer geschützt, was seine Bedeutung unterstreicht.

Abseits der Kirche umfasst das Kloster fünf Höfe unterschiedlicher Größe, die von Galerien umgeben sind. Die Gärten, die im Laufe der Jahre verkleinert wurden, bieten mit ihrer L-förmigen Anordnung in der nordöstlichen Ecke des Anwesens einen friedlichen Rückzugsort. Eine von der Neo-Mudejar-Architektur inspirierte Mauer aus Ziegeln, die mit Pilastern gegliedert ist, umschließt den Garten und trägt zum historischen Charme des Ortes bei.

Die Widerstandsfähigkeit des Klosters

Im Laufe seiner Geschichte hat das Zweite Kloster der Visitación seine Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Im Jahr 1836 wurde das Kloster aufgelöst und die Gemeinschaft umgesiedelt. Das Gebäude diente später als die Zentrale Universität, wobei die Kirche zum Auditorium der Institution wurde. Doch bis 1850 kehrte die Gemeinschaft an ihren ursprünglichen Standort zurück und setzte ihre religiöse Mission fort.

Während des Spanischen Bürgerkriegs erlitt das Kloster erhebliche Schäden, doch Restaurierungsmaßnahmen in den 1970er Jahren und erneut 1993 haben seine Schönheit und Funktionalität bewahrt. Heute steht es als Zeugnis für Madrids Fähigkeit, Geschichte mit Moderne zu verbinden, und bietet Besuchern einen Einblick in die Vergangenheit, während es den zeitgenössischen Bedürfnissen dient.

Abschließend ist das Zweite Kloster der Visitación mehr als nur ein religiöser Ort; es ist ein Symbol für Madrids reiche kulturelle Vielfalt. Seine Mauern haben Jahrhunderte des Wandels miterlebt, doch sie bieten weiterhin einen Ort der Ruhe und Besinnung im Herzen der Stadt. Ob ihr Geschichtsinteressierte, Architekturbegeisterte oder einfach nur auf der Suche nach einem ruhigen Moment inmitten des städtischen Trubels seid, dieses Kloster ist ein Muss für jeden Besucher.

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